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Donnerstag, 5. Juli 2012

Frauchen ist stinksauer...

..... auf mich :-(

Soooo schlimm war das meiner Meinung nach auch wieder nicht, kann doch mal passieren, menno :-(
Ich hab mich schliesslich auch nicht immer im Griff. Manchmal geht eben mein französisches Temperament mit mir durch. Meistens mache ich das ja NUR bei Herrchen, aber diesmal habe ich nicht aufgepasst und es bei Frauchen gemacht.... ooooops, das war ein böser Fehler :-(
Denn sie ist so richtig sauer, so sauer, dass sie mich völlig ingnoriert hat und ich keine Knuddeleinheiten und auch keinen Gute-Nacht-Bauchi-Streicheler bekam :-(
Das heisst dann für mich, ich muss mich jetzt so richtig einschleimen und total brav sein, sonst hat es sich ausgeknuddelt für die nächste Zeit.

Aber mal langsam, Ihr wisst nicht wovon ich rede? Ok, dann von vorne:

Wir waren Gassi. Gestern. Frauchen hatte noch einen Termin und wollte mich vorab nochmal die Beine vertreten lassen. Das Wetter war wunderbar, wir schlenderten durch Wiesen und Felder und dann passierte es: er saß direkt vor mir, der Feldhase. Und guckte, ich guckte zurück, er fing an zu laufen und ich lief natürlich hinterher. Der Feldweg ging kerzengerade ungefähr 1000 Meter weit, dann kam eine Strasse.... die befahren wird. Mit Autos. Mit vielen Autos.

Trainingspartner ;-)

Meine Ohren flogen, mein Fell wehte im Wind und ich sprintete, so schnell ich konnte.
Der Drecksack von Hase war sowas von schnell, aber ich dachte, ich könnte ihn einholen. Frauchen stand gefühlte Welten von mir entfernt und brüllte mir nach, dass hat mich in dem Moment überhaupt nicht interessiert. Denn vor mir war der Hase. Und die Strasse. Die kam immer näher. Und da waren Autos drauf.
Ungefähr 10 Meter vor der Strasse bog der Hase ab in ein Maisfeld und war verschwunden.
Da stand ich dann da. Vor mir die Strasse, hinter mir Frauchen, die gelinde gesagt vor Wut rauchte und der doofe Hase war weg. Alle Mühe umsonst und ich war doch sowas von elegant und schnell gewesen.
Ich entschied mich dann, im Schweinsgalopp und unschuldig guckend, zu Frauchen zurückzulaufen. Ich sah ihr schon von Weitem an, dass das heute kein guter Tag mehr werden würde. Wortlos wurde ich an die Leine gelegt und wortlos gingen wir nach Hause. Sie ging wort- und knuddellos zu ihrem Termin und als sie zurückkam fing sie an, mich komplett zu ignorieren. Seitdem schweigt sie mich an :-(
Ich bin sowas von folgsam, lege mich neben sie, schlecke mal an ihrem Bein oder himmle sie an..... NIX!!!!!
Da schätze ich mal, das in nächster Zeit das ABRUFEN in der Hundeschule dran sein wird. Und das ich brav sein muss, sonst kann ich mich wohl zukünftig selber kämmen :-(

Dienstag, 21. Februar 2012

Schnappschuss der Woche 21.02.2012

Irgendwie haben wir da wohl einen Knoten reinbekommen...... ;-)

Gemütlicher Sonntagsspaziergang mit Dame

Ich war Sonntags mal wieder Gassi. Aber nicht alleine, denn ich hatte Damenbesuch! Diese wollte natürlich gebührend unterhalten werden. Was gibt es da spannenderes, als einen ausgiebigen Waldspaziergang. Da kann man gemeinsam schnüffeln, Spuren suchen, in Pfützen hüpfen, durch den Wald toben und sich gegenseitig animieren, wer sich am meisten einsaut! Am schönsten ist es, wenn es taut. Da sind die Waldwege schön matschig und die Wasserpfützen nehmen briardmässige Dimensionen an:


Aber die Wegränder lassen sich auch nicht lumpen und füllen sich zuvorkommenderweise mit Wasser. Genauer gesagt mit viel Wasser. So viel, daß für den Weg manchmal fast gar kein Platz mehr ist. Da MUSS man dann durchs Wasser laufen, ob man will oder nicht.

Teilweise verschwinden die Waldwege regelrecht im Wasser und meine weiblichen zweibeinigen Gassibegleiter müssen sich durch die Büsche schlagen. Kira geht natürlich mit, da ihr Frauchen sich am Wegrand entlanghangelt. Richtige Männer gehen durchs Wasser!!!!, wie Herrchen, der die Fotos macht:


Leider sind nicht alle Wegabschnitte so spannend gewesen, es gab auch trockene Stellen :-(

 

Aber zum Glück fand ich genügend Pfützen um drin rumzuspringen und meine Füsse zu baden. Sie hatten mir wieder den dämlichen Anzug angezogen, so daß meine Füsse leider nur untenrum nass wurden. Aber ich hab mich später noch gewälzt, so konnte das Wasser dann oben rein laufen und ich wurde doch noch richtig nass :-))))






Dienstag, 14. Februar 2012

Schnappschuss der Woche 14.02.12

Kämmen ist bäh !!!!!

Meine "Tres Amigas"

Auf vielfachen Wunsch, da ich ja anscheinend hier nicht mehr die Hauptperson bin :-(, die Tres Amigas in voller Schönheit. Sie sind aber wirklich niedlich und jeder, der sie sieht, ist total verliebt. Und ich muss Mätzchen machen, damit mich überhaupt noch einer bemerkt, menno!


Gerade aufgewacht.....

Nickerchen an der Scheibe des Terrariums ;-)
Wann gibts endlich Futti?

Donnerstag, 26. Januar 2012

Mäuse und so

Seit ein paar Tagen wohnen ja die "Tres Amigas", drei schnuckelige Wüstenrennmäuse, bei uns. Sie haben an Umfang um die Leibesmitte deutlich zugenommen. Das liegt wohl daran, daß sie immer in diesem Glaskastendingens sitzen müssen. Ich sorge zwar regelmässig für Bewegung, indem ich interessiert zuschaue, was da drin so abgeht, aber das reicht anscheinend nicht. Frauchen versucht sich an der Zähmung der kleinen Bestien, aber selbst knusprige Heuschrecken interessieren diese Damen nicht sonderlich. In unserem Garten leben auch Mäuse. Die bauen sich so lecker riechende unterirdische Gänge. Da kann man herrlich die Nase reinstecken und nimmt unwahrscheinlich interessante Gerüche auf. Solltet ihr mal ausprobieren. Ich kann da stundenlang rumrüsseln und mich so richtig reinbuddeln. So sehr ich mich aber auch anstrenge, ich komme da nicht ran an die Mäuschen. Mein Personal behauptet schon, wenn ich so weitermache, komme ich demnächst in der Mongolei raus und könnte dort auf Robbenjagd gehen. Pffff.  Aber eins muss man den Gartenmäuschen lassen. Sie sind schlank. Im Gegensatz zu den Tres Amigas. Denn die Gartenmäuschen müssen sich ja immer weiter von mir weggraben, damit ich sie nicht erwische. Aber irgendwann gelingt mir das sicher, dann nehme ich sie alle mit rein und mache mir mein eigenes Terrarium.

Dienstag, 24. Januar 2012

Frauchen hat die Krise

Mein Frauchen ist momentan gar nicht gut drauf. Sie findet das Wetter fürchterlich und beschwert sich lautstark über den ewigen Regen. Da hat man mal zwischendurch zwei Tage eine geschlossene Schneedecke, freut sich drauf, am dritten Tag wieder durch die weisse Pracht zu pflügen, geht gutgelaunt zur Tür raus und steht in einer großen Wasserpfütze. Toll. Außerdem kommt das Wasser nicht nur von unten, nein, es kommt auch ständig und ausdauernd von oben. Was ich aber noch viel schlimmer finde, ist der Wind. Naja, vielleicht trifft es das Wort "Sturm", "Orkan" oder einfach "ekelhafter Wind" besser? Da wird man liebevoll von Frauchen onduliert und gestylt, dass selbst die letzte Strähne ihre Dreadlocks hergibt und dann kommt der Wind. Der verflechtet meine Haare so sehr, daß ich Bob Marley Konkurrenz machen könnte. Wofür leg ich mich denn den halben Abend hin und lasse an mir rumbürsten, häh? Außerdem sieht man als langhaariger Hund nichts, wenn einem ständig die Flusen in die Augen geweht werden. Selbst mit den mir äusserst verhassten Haarspangen kann man dem nicht Einhalt gebieten. Das nervt echt. Und dann noch die ständigen Fußwaschungen. Ich muss ja jedesmal an VIER Füssen gereinigt werden, wenn ich die Hallen der Sauberkeit verlassen habe und versuche, mich wieder hineinzuschmuggeln. Da gibt es strenge Türkontrollen. Es steht immer einer meiner Sklaven bereit, um mir an den Füssen rumzufummeln. Hunde müssen nunmal ab und zu. Und das geht nur draussen. Und Briards müssen noch viel öfter. Nein, nicht DAS. Wir müssen  Haus und Hof kontrollieren. Ob alles noch da ist. Und das halt eben mehrmals täglich. Bei dem Wind weiß man ja nie. Warum Frauchen jetzt ständig von Kurzhaarhunden filosofiert ist mir ein absolutes Rätsel .....

Sonntag, 8. Januar 2012

Wir haben Familienzuwachs bekommen

Pfffff. Jetzt hab ich den Salat. Frauchen geht tatsächlich fremd. Gleich dreifach!!!! Heute ist es offiziell, denn wir haben Familienzuwachs bekommen. Da denkt man als vielbeschäftigter Briard an nichts Schlimmes. Man hütet das Haus und Hof und geht in seiner Beschäftigung auf, während Herrchen und Frauchen in die Stadt fahren. Freudestrahlend habe ich sie bei Ihrer Rückkehr erwartet und sie fröhlich begrüsst. Und dann das. Sie brachten ein seltsam riechendes Paket mit. Da drin hat es geraschelt und ich hab es gleich ausgiebig berochen. Ich bin ja für die Sicherheit des Hauses verantwortlich. Gesehen habe ich nicht, was da drin raschelt und am Geruch konnte ich es auch nicht erkennen.
Die Zweibeiner waren  anschließendganz geschäftig und haben so ein Glasdings aufgebaut. Mit ganz viel Einstreu aus Holzflocken, nach Sommerwiese duftendem Heu und Holzstöckchen mit Löchern drin. Dann haben sie ganz feinen Sand in eine Schale gefüllt, Körnerfutter in eine andere Schale und eine Wasserschüssel dazugestellt.
Ok, schlimm konnte es nicht werden, es war also kein Nahrungskonkurrent in der Schachtel. Und um meine Knuddeleinheiten brauchte ich mir auch keine Sorgen machen, denn für das Raschelteil wurde ja der Glaskasten aufgebaut. Auf die Couch durfte das komisch riechende Etwas also auch nicht. Gut!!!!
Gespannt hab ich gewartet, wann sie denn das unbekannte Wesen aus der Schachtel lassen. Nach einer gefühlten Ewigkeit waren sie endlich mit der Einrichtung fertig. Frauchen hielt mir die Schachtel nochmal zu Kontrolle hin, damit ich meiner Aufgabe als unerschrockener Wächter gerecht werden konnte. Dann machte sie die Überraschungskiste auf. Drinnen krabbelte es und es guckten mich drei kleine Mäuschen an. Genauer gesagt sind das Wüstenrennmäuse. Frauchen sagte es seien die "tres Amigas" und sie wohnen ab jetzt bei uns. Und dann sagte sie noch, daß Familienmitglieder nicht gefressen werden dürfen. Als ob ich das nicht wüsste!!!!
Als die drei Mädels im Glaskasten eingezogen waren, habe ich mich davorgesetzt und aufgepasst, daß die da drin keinen Blödsinn machen. Man hat schließlich einen Ruf zu verlieren.

irgendwie sind sie ja schon süß, die tres Amigas