Dienstag, 6. Dezember 2011

Die Sache mit dem Ballon

Am Sonntag habe ich was gaaaaaanz Tolles erlebt, als ich mit Frauchen Gassi war:
Wir sind in unseren Lieblingswald gegangen und wollten eine richtig große Gassirunde einlegen mit Unterordnungsübungen, Stöckchenwerfen und allerlei weiteren Beschäftigungen, die Frauchen so gerne macht. Zuvor darf ich immer noch ein wenig schnüffeln und die Gegend erkunden, um eventuelle dringende Geschäfte loszuwerden.
Als ich so mit der Nase am Boden den Waldweg entlangschnürte, hab ich mich plötzlich fürchterlich erschreckt. Denn da bewegte sich was im Wald!!!! Ganz langsam!!! Kurz über dem Boden!!!!
In geduckter BriardhateigentlichSchißmußabertrotzdemgucken-Haltung habe ich mich vorsichtig drauf zubewegt. Frauchen war ganz gelassen, also konnte es nix Schlimmes sein. Langsam kam ich dem Ding näher. Es war lilafarben und rund. Konnte aber kein Ball sein, denn die schweben nicht so lange. Hmmmm???? Es roch leicht nach Gummi, aber nicht weiter gefährlich. Sicherheitshalber habe ich das Teil erstmal kräftig verbellt. Frauchen hat gelacht und sich die Kugel aus dem Wald geholt. Sie erklärte mir, daß sei ein Ballon. Einer von gaaaaanz weit her, denn es war noch eine Karte dran.

Ich habe den Ballon erst noch ausgiebig beschnüffelt, dann hat Frauchen die Karte abgemacht und mir die Halteschnur gegeben. Ich bin den ganzen Weg mit hoch erhobener Rute und meinem lila Ballon an der Schnur entlanggelaufen. Vor lauter Freude und Stolz über den sicheren Transport habe ich mich zu Frauchen umgedreht und musste hecheln.... und weg war er, der Ballon!!! Ganz langsam ist er davongesegelt, jetzt aber ohne Karte, denn die haben wir mit heimgenommen.

UND: Das Beste ist, der Ballon kam natürlich aus Frankreich. Meiner ursprünglichen Heimat!!!! In Google haben wir gesehen, daß er über 1000 km weit zu mir geflogen ist!!!
UND: wer hat den weitgereisten Ballon gefunden? Jawoll, ein Franzose!!! HA!!! 
Die Karte werden wir natürlich nach Frankreich zurückschicken, mit vielen Grüssen eines Exilfranzosen. Und einem Bild vom Finder ;-)

Montag, 5. Dezember 2011

Noch mehr Schmutzfüsse


Das war NACH der Fußreinigung
Wenn es regnet, dann gibt es Schmutzfüsse. Ich verstehe überhaupt nicht, wieso sich da irgendjemand überhaupt noch drüber aufregt. Das ist ein Naturgesetz. Denn wir Briards können viel, aber leider nicht fliegen. Außer vielleicht bei einer allzu stürmischen Treppenbegehung dieselbige wieder runter. Wie gesagt, Schmutzfüsse bei Regen sind unvermeidlich. Herrchen könnte natürlich nach ausgiebigen Männerrunden meine Füsse etwas ordentlicher vom Schlamm befreien, aber er ist halt auch nur ein Mann. Er tut sein Bestes, aber das ist bei einem Briard eben nicht genug. Deswegen plädiert Frauchen für eine neumodische Einrichtung. Eine sogenannte Hundedusche. Sie hat sich da auch schon das ein oder andere Modell angesehen. Wäre kaum Aufwand sagt sie. Kosten kämen auch kaum auf uns zu, denn eine Freundin renoviert ihre Wohnung und deren Duschwanne müsste sowieso raus. Platz wäre wohl auch in der Garage vorhanden, nur das handwerkliche Geschick Herrchens lässt die Sache sich verzögern. Denn das muss alles ganz genau und akribisch durchgeplant werden. Meistens plant er dann mit seinen Kumpels bei ein oder zwei Flaschen Bier, aber die können sich wohl auch nicht einigen, wie die Dusche technisch zu bewerkstelligen sein soll. Das kann sich also noch hinziehen und bedarf wohl noch einiger Sitzungen des männlichen Duschrates. Zwischenzeitlich werden meine hochheiligen Schmutzfüsse profan in einem Eimer Wasser gereinigt, mit Pfotenseife behandelt und mit Mikrofaserlappen entnässt. Das Ergebnis sieht man ja hier, da können sie es auch gleich bleiben lassen!!!!

Samstag, 3. Dezember 2011

Schmuddelwetter = Schmutzfüsse

Unschuldsengelblick
Als ob ich was dafür könnte, wenn es draussen neblig, feucht, kalt und schmutzig ist. Ich gehe nur meinen mir ureigensten Bedürfnissen nach und schmutze mich dabei zufällig und unbeabsichtigt an. Ich muss unbedingt durch das feuchte, hohe Gras schnüren, die schlammigen Stellen im Wald alle besuchen, die klettenverseuchten Waldränder zum pieseln nutzen, das sandige Wegstück dreimal laufen, den Teich im Wald bis zum Bauch testen, in die grosse Pfütze am Parkplatz hüpfen, durch die Tongrube auf der Hälfte des Spazierweges pesen, den Kieshügel gleich nach der ersten Kurve rauf und runterlaufen, quer durch alle Laubhaufen am Weg flitzen, im nassen Gras Fußballspielen und nach Briard-Art austicken, mich mitten auf dem Waldweg ausgiebig mehrmals wälzen, mit dem Stöckchen wir irre im Feld rumrasen, ausgiebig sabbeln, weil ein läufiges Hundemädel den gleichen Weg gelaufen ist und mir den Sabber im frischgekämmten Fell verteilen und wenn dabei mal so das ein oder andere Sandkorn im Fell hängen bleibt kann ich doch nix dafür!!!! Und dabei waren wir noch nicht mal am Rückweg ;-)

Freitag, 2. Dezember 2011

Die Sache mit der Bodylotion

Wenn sich Frauchen duscht oder badet, nimmt sie anschließend was gaaanz Leckeres um sich damit einzucremen. Sie nennt das Bodylotion, ich nenne das Zwischensnack. Es ist in einer Flasche und riecht extrem gut. Außerdem schmeckt es prima. Sobald ich auch nur ein einziges Duftmolekül in die Nase bekomme, begebe ich mich auf die Suche nach dem Ursprung des Duftes. Frauchen meint, sie könne mich austricksen, indem sie sich heimlich davon schleicht und sich ohne meine Aufsicht versucht einzucremen. Aber sie hat nicht mit meiner gut ausgebildeten und auf die Lotion getrimmten Nase gerechnet. Warum die Menschen das nicht gut finden, wenn ich versuche soviel wie möglich von der Lotion aufzuschlecken, verstehe ich nicht. Gut, es kann ja sein, das es ein wenig kitzelt, wenn ich versuche an Frauchens Waden zu schlabbern, aber gleich so ein Theater zu machen.... Sie hat doch ein ganze Flasche voll, da kann es doch nicht so schlimm sein, wenn sie mir ein paar Portiönchen von abgibt, oder? Herrchen meint, ich verhielte mich wie ein  Alkoholiker, wenn dieser eine Rotweinflasche rumstehen sieht. Pfffff. Das hat mit Suchtverhalten nichts zu tun, rein gar nichts. Wenn ich Frauchen durch das Haus verfolge, nachdem sie sich eingecremt hat, folge ich nur meinen Instinkten. Es schmeckt eben lecker, und ab und zu vergisst sie auch die Flasche außer Reichweite zu stellen. Hmmmmmm, das dauert zwar, bis das weiße Leckerzeugs aus der Flasche rauskommt, aber ich garantiere euch, da geht kein Tröpfchen daneben ;-) Es ist auch eine ganz besondere Marke: Labrador Garnier

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Die Sache mit den Füssen

Wir Briards haben außerordentlich empfindliche Füsse. Besonders empfindlich sind sie natürlich, wenn mein Frauchen mit einer Schere ankommt und versucht, die Haare zwischen meinen Zehen zu kürzen. Daaaa werden diese Füsse vielleicht empfindlich, das kann ich euch sagen!!!! Außerdem kitzelt das fürchterlich. Und überhaupt, vielleicht will ich die Haare zwischen den Zehen ja behalten!!! Aber manchmal ist es auch ganz praktisch, wenn die Haare an dieser Stelle geschnitten sind. Besonders jetzt, wenn die Waldwege so richtig schlammig sind. Davon abgesehen macht es ja Spaß im Schlamm zu laufen. Weniger schön ist es, wenn der Schlamm dann trocknet. Da bilden sich dann so fiese Knubbel und man kann nicht mehr richtig laufen. Da finde ich das dann schon ok, wenn Frauchen die Knubbel wegschnipselt und die Füsse eincremt. Die Creme ist auch sehr lecker, da kann ich gar nicht genug davon bekommen. Cremefüsse machen auch herrliche Füssabdrücke auf Schieferfliesen ;-))))