Samstag, 31. Dezember 2011

Hallöchen

Herzlich willkommen Kira, meine Freundin, viel Spaß beim Lesen :D,
freue mich aufs Gassigehen morgen, Schlabberbussi, Phoebi

Die Couch ist tabu

Als wir unsere neue Couch bekamen, haben meine Zweibeiner beschlossen, daß diese für mich tabu sein wird. Hm. Ich hab mich dann alibimässig zwei Wochen dran gehalten. Danach kam meine Familie zu Besuch. Alle Wuffs auf einmal. Es waren FÜNF. Mein Großpapa Neche, meine Lieblingshalbschwestern Thekla und Almaz, Großtante Zeline und Urgroßtante Kenya.
Thekla und ich beim liebevollen Spielen
Opa Neche beim Nickerchen

Wir gingen erstmal auf eine nahegelege Wiese um so richtig die Sau rauszulassen. Wir sind geflitzt, haben gespielt, geschnüffelt, erkundet und natürlich unsere Zweibeiner gehütet. Als wir wieder nach Hause liefen, sprang mein intelligenter Opa direkt auf die Couch und machte ein Nickerchen.





Endlich auf angestammten Platz
Er wusste, daß er heimlich (nach mir natürlich) Frauchens Liebling ist und dass sie ihm rein gar nix abschlagen konnte. Und was soll ich sagen? Seitdem darf ich auch rauf, auf die Couch. Diese Dosenfuttereinkäufer sind ja sowas von inkonsequent, pffff.

Hallöchen

Herzlich willkommen Sally, viel Spaß beim Lesen :D, Schlabberbussi, Phoebi

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Frauchen geht fremd






Große Augen und wuscheliges Fell

Ich bin am Boden zerstört, mein Leben verrinnt, einsam und verlassen liege ich auf meinem Kuschel-Schmusekissen herum. Die Welt ist so gemein. Da opfert mein sein gesamtes Leben und richtet sein Dasein darauf aus, zu schlafen, zu fressen und das Haus um zu gestallten Frauchen glücklich zu machen, greift alle Leckerlies ab, die man kriegen kann schenkt ihr all die Liebe, die man geben kann und tut alles um ihr ein zufriedenes und artgerechtes Leben zu ermöglichen. Und jetzt das! Ich glaube nämlich mein Frauchen geht fremd. Gestern haben sich Frauchen und Herrchen, nachdem sie mir nur zweimal was zum Essen gegeben, mit mir gespielt und eine kleine (ca.60 min) Gassirunde absolviert haben, mich schon den ganzen Tag vernachlässigt haben, gegen 13:00 Uhr leise aus dem Haus geschlichen. Typisch, da sind sie schon mal über längere Zeit beide zu Hause und dann verschwinden sie einfach, ohne mich! Herrchen sagt, er habe Urlaub. Was ist das denn? Für einen hart arbeitenden Briard existiert dieses Wort nicht. Anstatt dass sie mein Futter verdienen, machen sie Urlaub, aber das ist ein anderes Thema. Als sie sich also aus dem Hause geschlichen haben, habe ich mich zum Schlafen hingelegt natürlich dem Bewachen des Hauses gewidmet. Ich hätte argwöhnisch werden können, weil sich die Gespräche meiner beiden Dosenöffner schon den ganzen Tag um wuscheliges Fell, schöne Augen usw. gedreht haben. Aber diese Beschreibung trifft ja wohl auch und im besonderen Maße gerade auf uns Briards zu.

Wenn ICH Sachen im Fell habe
beschweren sie sich

Und gutmütig und gutgläubig wie ich nun mal bin, habe ich mir dabei nichts gedacht.  Dann waren Sie den ganzen Nachmittag unterwegs, während ich geschlafen habe das Haus bewacht habe, aber das habe ich glaube ich, schon erwähnt. Als sie dann sich heimlich ins Haus zurück schleichen wollten zurückkamen, bin ich sofort freudig zur Haustüre gelaufen, um ihnen über meine erledigten Aufgaben zu berichten, und was soll ich sagen… Mir schlug ein fremder Geruch in die Nase. Briards haben nämlich einen sehr fein ausgeprägten Geruchssinn und eine wunderschöne Nase! Sie hatten auch so komische Säcke dabei, in denen Fell war, das DEFINITIV nicht nach Briard roch. Da lasse ich mich, weil es Frauchen so schön entspannt, täglich kämmen, und schenke ihr großzügigerweise alles was sie dabei herauskämmt, aber das ist ihr anscheinend nicht genug.  
Ich unterzog natürlich sofort alles einer Nasenkontrolle. Sie selbst rochen auch komisch, und meine sensiblen Sinne haben sofort artfremde Haare an ihren Sachen erkannt. Abends haben sie dann laufend darüber geredet, ganz glücklich haben sie sich über einen schönen Nachmittag unterhalten, dass das Frauchen der komischen Hunde sooo nett war, dass sie ganz viele andere Tiere habe und es einfach nur schön war. Sie haben völlig ignoriert, dass ich alles hören konnte. Als sie sich dann auch noch Fotos angeschaut haben, was musste ich da sehen, Frauchen hat jemanden anderen Gassi geführt!!!!





Das war dann der letzte Beweis. Ich bin ganz unglücklich. Und das sind nicht mal schöne Hunde. Lange Hälse, Kulleraugen und kein briard-typisches Fell. Seitdem ignorier ich meine Mitbewohner. Ok, das Abendessen habe ich weggeputzt, gespielt haben wir auch schon, heute waren wir mit meiner Freundin Kira schon Gassi, einen Knochen habe ich auch schon bearbeitet, aber sonst ignorier ich sie völlig. Sollen sie doch mit den anderen Hunden spazieren gehen.
Aber irgendwie riechen die, wenn ich länger darüber nachdenke ganz gut, und sooo schlecht sehen die auch nicht aus, sind schon kuschelig, und die Augen, diese langen Hälse also irgendwie erwacht tief in mir drin so eine instinktive Sehnsucht nach „HÜTEN“.



Sammelaktion - neues Fundstück

Dankeschön an Sylvia

Weihnachten hab ich zum Fressen gern


Männermässiger Kauknochen - nur für MICH

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Wir sind NICHT grob

Ich muss hier endlich mal mit einem weitverbreiteten Missverständnis aufräumen: Briards sind nicht grob!!!
Liebevolles Spielen mit Unseresgleichen

Briards haben eine stattliche Körpergröße, Rüden sind natürlich noch stattlicher. Und ich bin ein Rüde. Und ein besonders stattlicher noch dazu. Die normal stattlichen Rüden sind zwischen 65 und 68 cm hoch, die besonders stattlichen sind 70 cm hoch und dann gibt es da noch die extra stattlichen ab 71 cm, die sind aber relativ selten und ab 69 cm in der Zucht nicht erwünscht. Aber zum Glück bin ich bei meinen Zweibeinern um liebgehabt zu werden, denn mit Züchten is nicht, wegen dem 1 winzigkleinen cm, der den Richtern nicht gefallen hat. Aber zurück zu meiner wichtigen Message: die besonders stattlichen Rüden haben natürlich auch, ihrem besonders stattlichen Körperbau entsprechend, besonders stattliche Pfoten.
Diese Pfoten sind nicht dafür gemacht, irgendwelche klitzekleinen Leckerli-Microhäppchen aus handgedrechselten Hundebeschäftigungstabletts rauszufummeln. Nein, ein besonders stattlicher Briard haut dem Brettchen mal die besonders stattliche Pfote um die Kanten, daß die Microhäppchen durch die Gegend kullern und sämtliche Deckelchen, die vorsichtig mit der Schnauze abgehoben werden sollten, auf Nimmerwiedersehen unter dem superschweren Sofa verschwinden. Wenn ich schon Leckerlis kriegen soll, dann bitte in anständigen Portionen und nicht mit dem Holzbrett! Das das mal klar ist.
Und überhaupt, was kann ich denn dafür, daß bei Menschen kein Fell um die Haut ist und sie jedesmal blau anlaufen, wenn sie einen stattlichen Briard in Pfotenhöhe begegnen? Da werde ich als Grobian und Rüpel beschuldigt, wenn ich im Eifer eines hitzigen Fußballspiels mir den Ball in Briardmanier zurückholen will. Nehmt doch eure Gräten von meinem Ball weg, wenn ihr nichts aushaltet, menno!!!!
Filigran werden besonders stattliche Rüden nur, wenn es darum geht, die Globulis, die unter das Futter geschmuggelt wurden, aus 500 Gramm reinem, gewolften Rindfleisch rauszusortieren. Das gelingt uns immer. Auch wenn es nur drei Stück sind. Da wird kein einziges versehentlich geschluckt. Niemals.

Wir haben unterschiedliche Auffassungen von Sauberkeit

Irgendwie werden Frauchen und ich uns nicht einig, was das Thema Schmutz und Sauberkeit anbelangt. Unsere Meinungen driften da weeeeeeeit auseinander. Ständig haben wir Reibereien, weil sie meint, ich wäre von oben bis unten eingesaut, während ich aber nur ein, zwei Sandkörner und vielleicht eine kleine Schlammkugel und ein paar harmlose Tannennadeln entdecke. Dann zeigt sie mir irgendwelche Fussabdrücke auf den frischgewischten Fliesen und guckt mich vorwurfsvoll an. Als ob ich die Abdrücke gemacht hätte. Soll sie doch gründlicher wischen, menno.
Pah, mein Esi stinkt nicht,
es riecht nach vielbeschäftigtem Lieblingsplüschi
Gestern abend gab es auch wieder ein kleines Missverständnis: Ich habe ja ein Esi. Dieses Esi liebe ich heiß und innig und teile es garantiert nicht mit jedem. Frauchen saß also so ganz alleine auf der Couch, war schwer in ein Strickmuster vertieft und runzelte ständig die Stirn. Da hab ich mir gedacht, gut wie ich bin, heitere ich sie doch ein wenig auf. Mit einem eleganten Hopser sprang ich auf die Couch und habe meinem Frauchen mein Esi auf die Strickerei gelegt. Irgendwie hat sie sich gar nicht gefreut. Sie meinte, ich soll das stinkende Teil wegnehmen. STINKEND? Mein Esi? Stinkend? Das kann nicht sein. Gut, ich habe ihn in letzter Zeit extrem viel mit mir rumgetragen, er wurde abgeschlabbert, durchgekaut, mehrfach fallen lassen, Gassi geführt, durch die Wohnung geschleudert und wieder aufgefangen, in die Badewanne fallen lassen und wieder getrocknet, es wurde drauf geschlafen, Frauchen damit genervt, dran gezogen, wild rumgetobt, bespielt und angeknurrt, gegen imaginäre Gegner verteidigt, viel geschüttelt und lieb gehabt.
Frauchen meint, ich hätte jetzt was Entscheidendes weggelassen!!! Hm, was kann sie damit meinen? Wie jetzt? Ich hätte es WASCHEN sollen? Warum????? :D

Hallöchen

Herzlich willkommen Andy Sol, viel Spaß beim Lesen :D, Schlabberbussi, Phoebi

Dienstag, 20. Dezember 2011

Na endlich Schnee

Es wurde aber auch Zeit, daß dieses weiße Zeug, welches immer von oben herabrieselt, endlich auch zu uns nach Bayern kommt. Frauchen meckert zwar, weil das Autofahren wohl nicht mehr so viel Spaß macht, aber mir ist das schnuppe, denn ich finde Schnee suuuuuper.
Denn:
man kann sich darin wälzen,
durch den Schnee toben,
mitten durch pflügen,
gaaanz viel davon im Fell aufsammeln,
Schneekugeln machen (machen bei mir die Füsse ganz alleine),
eine Ladung voll davon im Bart sammeln,
man macht keine Schmutzfussabdrücke mehr, sondern hinterlässt Tauwasser,
es werden einem die Füsse  mit Spezialsalbe eingecremt, damit man keine Bollen zwischen die Zehen bekommt,
man kann die Spezialsalbe herrlich abschlabbern, dann wird man nochmal eingecremt und die Schlabberei geht von vorn los,
wenn man unter Bäumen durchläuft, kommt von oben das weiße Zeug heruntergerieselt,
Frauchen bewirft mich mit Schneebällen, die ich fangen will, aber in all dem weißen Zeug nicht mehr finde und die ich dann aber ausbuddeln muss,
das Fussballspielen ist im Schnee viel spannender, denn die Zweibeiner fallen bei meinem Foul auch mal auf den Hintern,
abends ist es viel heller bei unserer letzten Gassirunde,
die Schmutztoleranz der Dosenöffner erreicht wieder Normalwerte,
man weiß, wo man hingepinkelt und schon markiert hat, wenn die Nase voll Schnee ist,
wenn man läuft, dann knirscht das so herrlich,
ich darf beim Schneeräumen helfen und in die Haufen hüpfen,
Herrchen leert auch mal eine Schaufel voll über mir aus und ich darf total ausflippen,
man kann den Schnee herrlich fressen und die Spaziergänge dauern viiiiieeeel länger :D

Hallöchen

Herzlich willkommen Enya, viel Spaß beim Lesen :D, Schlabberbussi, Phoebi

Sammelaktion - neues Fundstück

Ein Dankeschön an Sylvia :D

Freitag, 16. Dezember 2011

Die Sache mit der Pöbelei

Wenn wir Gassi gehen und ich aus dem Auto springen darf, muss ich grundsätzlich erstmal Vollgas geben und die ersten 200 Meter laufen, als ob die Vandalen hinter mir her wären. 200 Meter sind weeeeeiiiiiit über die Entfernungstoleranz hinaus, die mir normalerweise von meinen Nichtfellträgern zugestanden wird. Dementsprechend nachdrücklich werde ich dann auch herbeigerufen. Leider schaffe ich es dann nicht immer  vollständig abzubremsen, wenn ich auf meine Leinenträger zulaufe. Da kann es schonmal vorkommen, daß ein kleines Malheur passiert und ich Frauchen die Beine wegziehe, sprichwörtlich! Im Sommer erst habe ich es geschafft, sie so umzulaufen, daß sie auf den Rücken gefallen ist. Als Entschuldigung habe ich ihr das Gesicht geputzt, fand sie aber auch nicht so toll. Da war sie ziemlich ungehalten!
Unschuldsengelblick =)
Bei Herrchen pöbel ich auch immer ein wenig rum und springe ihn von der Seite so ein bisschen an. Da macht er dann immer "Uff". Frauchen fragt nach unseren Männerrunden schon nach, wie oft Herrchen "Uff" machen durfte. Da bin ich doch fast verpflichtet, ihn ein wenig anzurempeln. Leider wollen sie meine Temperamentsausbrüche nicht mehr so einfach tolerieren und fangen mit diversen Erziehungsmethoden an, die ich aber leicht durchschaue ;-) Frauchen hat jetzt immer einen Regenschirm dabei, den sie, wenn ich mit Vollgas anrolle, kurz vor mir aufspannt. Komischerweise gelingt es mir dann richtig gut, doch noch auszuweichen. Das muss an der Strömungsform des Regenschirmes liegen ;-))))) Aber ich werde dann trotzdem noch so 20 Minuten mit Unterordnungsübungen belästigt, bis sie der Meinung sind, jetzt hätte ich kapiert, daß Schluß ist, mit der Rempelei. Aber das macht sooooo Spaß, ich werde mir das so schnell nicht abgewöhnen lassen =)


Dienstag, 13. Dezember 2011

Hallöchen

Herzlich willkommen Eva mit Amy und Bug, viel Spaß beim Lesen :D, Schlabberbussi, Phoebi

Sammelaktion ;-)

Da mein Frauchen sehr oft auf meinen ungewöhnlichen Namen angesprochen wird, hat sie vor, eine Sammelaktion zu veranstalten. Sie hat hier eine Seite eingestellt, auf die alles drauf soll, was mit dem Namen Phoebus zu tun hat. Fotos, Texte, Videos, Fundstücke aus dem Netz usw.
Wer möchte, darf sehr gerne dazu beitragen. Die Einsendungen werden natürlich veröffentlicht.

Montag, 12. Dezember 2011

Hallöchen

Ich möchte ganz herzlich Manou mit Angus im Blog begrüssen! Schön, daß ihr mitlest und ein dickes Schlabberbussi an euch :-) euer Phoebi

Und gerade eben hat sich PIT angemeldet, den ich auch ganz doll willkommen heiße!!!

Schlabberbussi an einen Kater ;-), Phoebi

Schwerwiegende Krankheit


Gestern war Sonntag. Und Sonntag gehört zum Wochenende. Und Wochenende gehört zu meinen Lieblingszeiten. Denn meistens sind dann beide meiner Mitbewohner zu Hause und so bekomme ich kann ich ihnen doppelt so viel all meine Aufmerksamkeit widmen. Das ist dann gerade so ausreichend, um über den Rest der Woche zu kommen.

Herrchen braucht aber auch mal Zeit für sich. Deshalb verlasse ich auch ungefragt den „Spiel- und Einsaubereich im Erdgeschoss“ das Wohnzimmer, damit er seinem Lieblingshobby „Bodenwischen“ am Wochenende in aller Ruhe nachgehen kann. Er muss eine ziemlich stressige Woche gehabt haben, denn dieses Wochenende hat er das sogar schon dreimal gemacht, das Wischen. Aber wenn ihn das beruhigt, wer bin ich, ihn daran zu hindern. Aber zurück zu meinem Erlebnis. Ich ging also, da er die Tür zugemacht hat, in den „Spiel und Einsaubereich im Obergeschoss“  das Schlafzimmer um meine vielfältigen Aufgaben von oben zu erledigen.
Er ist ja nicht der Schnellste, so dauert das Wischen immer ziemlich lange. Also legte ich mich schließlich vor die Tür und wartete meinen Unmut durch lautes Atmen und tiefes Seufzen kundtuend wie immer geduldig, bis man mich wieder zu meinem Rudel lässt. Als die Tür nach einer gefühlten Ewigkeit aufging und ich fröhlich auf meine Zweibeiner zulaufen wollte, tat es weh! Am Bein, genauer am rechten Hinterbein. Es tat so weh, dass ich gar nicht mehr auftreten wollte und auf drei Beinen durch die Gegend hüpfte. Ich hatte mich, während ich draußen vor der Tür im kalten einsamen Eingangsbereich stundenlang ausharren musste, anscheinend schwerst verletzt. Das Erlebnis muss so traumatisch gewesen sein, dass ich mich leider nicht erinnern kann, wie und wo das passiert ist. Aber es ist ja auch kein Wunder in diesem kalten, einsamen und seeehr langen Eingangsbereich mit Treppenaufgang, dass sich da mal einer verletzt. Und da es mit der verbalen Verständigung mit meinen Mitbewohnern trotz intensivsten Bemühen leider nicht so recht klappt, konnte ich ihnen  das auch nicht so recht begreiflich machen. Sofort wurde ich abgetastet, gestreckt und mein Verhalten analysiert. Ich zeigte unauffälligstes Schmerzverhalten beim Druck auf den Fußballen. Nach einer Stunde ausgiebigster Beratung Sofort riefen meine unsensiblen mitfühlenden Mitbewohner dann doch bei meiner Lieblingstierärztin an. Nachdem sie mich am Telefon richtig doll bedauert hat sich die Symptome genau angehört hat, empfahl sie erstmal ein Schmerzmittel, Schonung und weitere Beobachtung. Nach zwei Stunden war es immer noch nicht merklich besser. Ich konnte nur auf drei Beinen stehen und kaum laufen, aber als Mann hätte ich es schon durchgehalten. Da es aber auch meinem Frauchen zunehmend schlechter ging, sie leidet aufgrund irgendwelcher psychosomatischer Beschwerden ihres großen Einfühlungsvermögens immer mit mir, sah sich Herrchen gezwungen, noch mal in der Tierarztpraxis anzurufen ich mich dann gezwungen, ihr zuliebe doch noch am Sonntag zu meiner Lieblingstierarztpraxis zu gehen. Ich war ja auch schon drei Wochen nicht mehr dort, nicht dass die noch Insolvenz anmelden müssen, wo sollte ich denn sonst meine Wochenenden verbringen. Also fuhren wir hin. Als wir dann aber vor der Tierarztpraxis ankamen, konnte ich als harter, erwachsener und vorbildlicher Briard doch nicht einen auf Mensch Weichei machen, was soll denn meine Lieblingstierärztin von mir denken. Also war auf wundersame Art und Weise meine Behinderung verschwunden riss ich mich zusammen und lief ganz normal. Da aber auch meine Lieblingstierärztin anscheinend schon Entzugserscheinungen hatte weiß, dass wenn ich schon mal komme, es etwas Schwerwiegendes sein muss, war sie trotzdem ziemlich besorgt um mich. Ich wurde aufs gründlichste untersucht und gymnastischen Trainingseinheiten unterzogen.  Sie hat auch gleich bemerkt, dass ich mich als einziger richtig verhalten habe, denn sie sagte sinngemäß, dass bei so einer schweren Verletzung ich das einzig richtige gemacht habe, nämlich schonen. Sie sagte auch, es sei ja kein Wunder, dass ich mich bei meinen schusseligen Verhalten ob meiner vielfältigen Verpflichtungen so oft verletze, lobte auch noch meinen muskulösen Körperbau, und mein tapferes Verhalten. Aber als Profi, der sie nun mal ist, hat sie aber auch nichts feststellen können, wahrscheinlich weil ich ja schon Schmerzmittel intus hatte dann natürlich meine Verletzung erkannt.  Auf der Rechnung steht als Befund „Lahmheitsantäuschung“, hoffentlich ist das nichts Langwieriges!
P.S.: Ach ja, Frauchen geht es auch wieder gut, zum Glück bin ICH gleich zum Arzt gegangen.

Was für ein Stress

Freitag, 9. Dezember 2011

Dezember - Depression

Es ist neblig. So richtig feuchtklammneblig. Und es regnet. In Strömen! Und Frauchen will Gassi gehen. Bei dem Wetter. Na toll. Und dann beschweren, daß ich dreckige Füsse bekomme und im Fell alles mögliche aufsammle. Pah. Als ob ich was dafür könnte. Wer will denn bei DIESEM Wetter raus? ICH nicht. Ich würde viel lieber ein kleines Nickerchen halten und mich vor dem Kamin zusammenkuscheln. Aber nein. Ich muss raus. In den Nebel und den Regen. Als ob das Spaß machen würde, feucht wie ein Wischmop durch die Prärie geführt zu werden? Wenn es wenigstens warm und feucht wäre. Nein, ist es nicht. Es ist Dezember. Da ist es kalt. Ungemütlich kalt sozusagen. Der mikrige Schnee, der bisher fiel, reichte nicht mal aus, um so richtig durchzuflippen. Und jetzt ist er weg. Dafür kommt dieser widerliche Regen vom Himmel. Außerdem windet es. Nicht nur so ein laues Lüftchen. Es bläst mir meine komplette Haartracht durch die Gegend. Nein, es ist nicht angenehm. Dabei könnte ich jetzt so richtig gemütlich auf meinem Kissen liegen, es wäre warm, der Kamin wäre an, leise Musik würde laufen, Frauchen säße wahrscheinlich am PC und ich könnte ein kleines Nickerchen halten. Was mache ich stattdessen? Ja, genau. Ich schleppe mich missmutig durch den Regen. Und den Wind. Aber es hilft ja nix. Ab und zu muss ich dann doch. Auch wenn es regnet. Frauchen meinte, ich soll mich nicht so anstellen, ich hätte schließlich vom Nikolaus einen Regenmantel bekommen. Hehe, aber Frauchen hat keinen Regenmantel, nur so einen doofen Regenschirm, den es dauernd aufstülpt und dessen Minuten gezählt sind ;-) Außerdem weht es die Haare bei Frauchen noch mehr durcheinander. Die sind noch viel länger, als meine Haare. Vielleicht sollte sie dem Nikolaus mal sagen, daß ein Menschen-Regenmantel und ein Friseurbesuch nicht schlecht wären :-)))))

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Aufsicht über Holzlegearbeiten

Neulich wurde bei uns Holz angeliefert. Das war ziemlich viel Holz und musste eingeräumt werden. Einzeln. In Stücken. Das war echt viel Arbeit für Frauchen und Herrchen. Damit sie das auch richtig machen, wurden sie mit meiner fachlichen Aufsicht beglückt. Um den Überblick zu behalten, habe ich mich hinten ins Auto gesetzt.



Sie haben wirklich sehr lang gebraucht, bis alle diese Holzstücke ordnungsgemäß briardgerecht verstaut waren. Hin und wieder musste ich eins dieser Holzteile bespielen und richtig ordentlich knurren und gröhlen, damit das Holz auch gleich weiß, wer hier Herr im Haus ist. Ich denke, Holz und Nachbarschaft haben das verstanden.




Das dauert aber, bis das Zeug eingeräumt ist. Da kann man zwischenzeitlich schon mal ein kleines Nickerchen machen
Endlich war dann alles verstaut, der Hof wieder gekehrt und gereinigt, sämtliche Holzspiesse aus Menschenfingern entfernt und das Nickerchen auch beendet. Als Belohnung, weil ich so gut aufgepasst habe, bekam ich selbstgebackene Hundekekse von Oma. Das war ja wohl auch das Mindeste, was ich für meine harte Arbeit erwarten konnte, oder?

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Die Sache mit dem Nikolaus

Wir haben rundherum jede Menge Kinder. Die wohnen zwar alle in eigenen Häusern, sind aber trotzdem in und um unseren Garten herum. Ich mag ja Kinder. Besonders solche, die gerne Fußball spielen oder schon richtig doll toben können. Bei kleineren Kindern passe ich auch gut auf, daß ich sie nicht aus Versehen mit meinem Schwanz umwedle. Außerdem kann man den Kleinen herrlich durchs Gesicht schlabbern. UND DIE MÖGEN DAS!!!! Aber ich schweife ab, denn ich wollte erzählen, was ich gestern erlebt habe:
Ich lag gemütlich nach der abendlichen Gassirunde auf meinem Kissen, als ich draussen lautes Rasseln und Scheppern hörte. Ich musste natürlich sofort lautstark kund tun, dass der Megawachhund auf dem Posten ist. Frauchen hatte es auch gehört und wurde neugierig. Wir sind zur Haustür und haben beide rausgeguckt. Und haben ihn gesehen: DEN NIKOLAUS!!!! Leibhaftig und in echt. Ich neigte ja schon fast dazu, nicht mehr an den Nikolaus und das Christkind zu glauben, aus dem Alter bin ich ja schon beinahe raus, aber DAS hat mich wieder überzeugt. Zusammen mit dem Knecht Ruprecht und einem großen Sack war er unterwegs. Im Nachbarsgarten!!! Direkt neben uns!!! Klar, zu mir brauchten sie ja nicht, ich war ja brav gewesen das ganze Jahr. Die Nachbarskids waren auch so ruhig wie selten, als sie den himmlischen Kinderschreck vor der Tür stehen sahen. Normalerweise ist immer großes Getöse auf dem Nachbargrundstück, denn da wohnen drei dieser Zwerge. Aber diesmal brachten sie den Mund nicht auf. Keiner von den Rabauken. Ich fand das klasse. Vor allem, weil ich vom Nikolaus tatsächlich auch ein Säckchen bekam. Er muss es bei Frauchen abgegeben haben, bevor er so rumgerasselt hat.  Ganz gespannt habe ich ausgepackt. Der Nikolaus. Schenkt mir was. Mir. Das war vielleicht aufregend. Zuerst fand ich einen  Regenmantel: für mich Weichei, sagte Frauchen. Naja, toll. Aber es waren auch selbstgebackene Hundekekse und so ein Musikflauschtierdings, welches "i´m dreaming for a white christmas" dudelt und mich völlig fasziniert, drin. Ich finde den Nikolaus ja klasse. Er darf gerne nächstes Jahr wieder Geschenke abgeben. Nur persönlich besuchen muss er mich nicht unbedingt. Ich bin ja brav!!!! Immer!!!! Das ganze Jahr!!!!

 

Dienstag, 6. Dezember 2011

Die Sache mit dem Ballon

Am Sonntag habe ich was gaaaaaanz Tolles erlebt, als ich mit Frauchen Gassi war:
Wir sind in unseren Lieblingswald gegangen und wollten eine richtig große Gassirunde einlegen mit Unterordnungsübungen, Stöckchenwerfen und allerlei weiteren Beschäftigungen, die Frauchen so gerne macht. Zuvor darf ich immer noch ein wenig schnüffeln und die Gegend erkunden, um eventuelle dringende Geschäfte loszuwerden.
Als ich so mit der Nase am Boden den Waldweg entlangschnürte, hab ich mich plötzlich fürchterlich erschreckt. Denn da bewegte sich was im Wald!!!! Ganz langsam!!! Kurz über dem Boden!!!!
In geduckter BriardhateigentlichSchißmußabertrotzdemgucken-Haltung habe ich mich vorsichtig drauf zubewegt. Frauchen war ganz gelassen, also konnte es nix Schlimmes sein. Langsam kam ich dem Ding näher. Es war lilafarben und rund. Konnte aber kein Ball sein, denn die schweben nicht so lange. Hmmmm???? Es roch leicht nach Gummi, aber nicht weiter gefährlich. Sicherheitshalber habe ich das Teil erstmal kräftig verbellt. Frauchen hat gelacht und sich die Kugel aus dem Wald geholt. Sie erklärte mir, daß sei ein Ballon. Einer von gaaaaanz weit her, denn es war noch eine Karte dran.

Ich habe den Ballon erst noch ausgiebig beschnüffelt, dann hat Frauchen die Karte abgemacht und mir die Halteschnur gegeben. Ich bin den ganzen Weg mit hoch erhobener Rute und meinem lila Ballon an der Schnur entlanggelaufen. Vor lauter Freude und Stolz über den sicheren Transport habe ich mich zu Frauchen umgedreht und musste hecheln.... und weg war er, der Ballon!!! Ganz langsam ist er davongesegelt, jetzt aber ohne Karte, denn die haben wir mit heimgenommen.

UND: Das Beste ist, der Ballon kam natürlich aus Frankreich. Meiner ursprünglichen Heimat!!!! In Google haben wir gesehen, daß er über 1000 km weit zu mir geflogen ist!!!
UND: wer hat den weitgereisten Ballon gefunden? Jawoll, ein Franzose!!! HA!!! 
Die Karte werden wir natürlich nach Frankreich zurückschicken, mit vielen Grüssen eines Exilfranzosen. Und einem Bild vom Finder ;-)

Montag, 5. Dezember 2011

Noch mehr Schmutzfüsse


Das war NACH der Fußreinigung
Wenn es regnet, dann gibt es Schmutzfüsse. Ich verstehe überhaupt nicht, wieso sich da irgendjemand überhaupt noch drüber aufregt. Das ist ein Naturgesetz. Denn wir Briards können viel, aber leider nicht fliegen. Außer vielleicht bei einer allzu stürmischen Treppenbegehung dieselbige wieder runter. Wie gesagt, Schmutzfüsse bei Regen sind unvermeidlich. Herrchen könnte natürlich nach ausgiebigen Männerrunden meine Füsse etwas ordentlicher vom Schlamm befreien, aber er ist halt auch nur ein Mann. Er tut sein Bestes, aber das ist bei einem Briard eben nicht genug. Deswegen plädiert Frauchen für eine neumodische Einrichtung. Eine sogenannte Hundedusche. Sie hat sich da auch schon das ein oder andere Modell angesehen. Wäre kaum Aufwand sagt sie. Kosten kämen auch kaum auf uns zu, denn eine Freundin renoviert ihre Wohnung und deren Duschwanne müsste sowieso raus. Platz wäre wohl auch in der Garage vorhanden, nur das handwerkliche Geschick Herrchens lässt die Sache sich verzögern. Denn das muss alles ganz genau und akribisch durchgeplant werden. Meistens plant er dann mit seinen Kumpels bei ein oder zwei Flaschen Bier, aber die können sich wohl auch nicht einigen, wie die Dusche technisch zu bewerkstelligen sein soll. Das kann sich also noch hinziehen und bedarf wohl noch einiger Sitzungen des männlichen Duschrates. Zwischenzeitlich werden meine hochheiligen Schmutzfüsse profan in einem Eimer Wasser gereinigt, mit Pfotenseife behandelt und mit Mikrofaserlappen entnässt. Das Ergebnis sieht man ja hier, da können sie es auch gleich bleiben lassen!!!!

Samstag, 3. Dezember 2011

Schmuddelwetter = Schmutzfüsse

Unschuldsengelblick
Als ob ich was dafür könnte, wenn es draussen neblig, feucht, kalt und schmutzig ist. Ich gehe nur meinen mir ureigensten Bedürfnissen nach und schmutze mich dabei zufällig und unbeabsichtigt an. Ich muss unbedingt durch das feuchte, hohe Gras schnüren, die schlammigen Stellen im Wald alle besuchen, die klettenverseuchten Waldränder zum pieseln nutzen, das sandige Wegstück dreimal laufen, den Teich im Wald bis zum Bauch testen, in die grosse Pfütze am Parkplatz hüpfen, durch die Tongrube auf der Hälfte des Spazierweges pesen, den Kieshügel gleich nach der ersten Kurve rauf und runterlaufen, quer durch alle Laubhaufen am Weg flitzen, im nassen Gras Fußballspielen und nach Briard-Art austicken, mich mitten auf dem Waldweg ausgiebig mehrmals wälzen, mit dem Stöckchen wir irre im Feld rumrasen, ausgiebig sabbeln, weil ein läufiges Hundemädel den gleichen Weg gelaufen ist und mir den Sabber im frischgekämmten Fell verteilen und wenn dabei mal so das ein oder andere Sandkorn im Fell hängen bleibt kann ich doch nix dafür!!!! Und dabei waren wir noch nicht mal am Rückweg ;-)

Freitag, 2. Dezember 2011

Die Sache mit der Bodylotion

Wenn sich Frauchen duscht oder badet, nimmt sie anschließend was gaaanz Leckeres um sich damit einzucremen. Sie nennt das Bodylotion, ich nenne das Zwischensnack. Es ist in einer Flasche und riecht extrem gut. Außerdem schmeckt es prima. Sobald ich auch nur ein einziges Duftmolekül in die Nase bekomme, begebe ich mich auf die Suche nach dem Ursprung des Duftes. Frauchen meint, sie könne mich austricksen, indem sie sich heimlich davon schleicht und sich ohne meine Aufsicht versucht einzucremen. Aber sie hat nicht mit meiner gut ausgebildeten und auf die Lotion getrimmten Nase gerechnet. Warum die Menschen das nicht gut finden, wenn ich versuche soviel wie möglich von der Lotion aufzuschlecken, verstehe ich nicht. Gut, es kann ja sein, das es ein wenig kitzelt, wenn ich versuche an Frauchens Waden zu schlabbern, aber gleich so ein Theater zu machen.... Sie hat doch ein ganze Flasche voll, da kann es doch nicht so schlimm sein, wenn sie mir ein paar Portiönchen von abgibt, oder? Herrchen meint, ich verhielte mich wie ein  Alkoholiker, wenn dieser eine Rotweinflasche rumstehen sieht. Pfffff. Das hat mit Suchtverhalten nichts zu tun, rein gar nichts. Wenn ich Frauchen durch das Haus verfolge, nachdem sie sich eingecremt hat, folge ich nur meinen Instinkten. Es schmeckt eben lecker, und ab und zu vergisst sie auch die Flasche außer Reichweite zu stellen. Hmmmmmm, das dauert zwar, bis das weiße Leckerzeugs aus der Flasche rauskommt, aber ich garantiere euch, da geht kein Tröpfchen daneben ;-) Es ist auch eine ganz besondere Marke: Labrador Garnier

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Die Sache mit den Füssen

Wir Briards haben außerordentlich empfindliche Füsse. Besonders empfindlich sind sie natürlich, wenn mein Frauchen mit einer Schere ankommt und versucht, die Haare zwischen meinen Zehen zu kürzen. Daaaa werden diese Füsse vielleicht empfindlich, das kann ich euch sagen!!!! Außerdem kitzelt das fürchterlich. Und überhaupt, vielleicht will ich die Haare zwischen den Zehen ja behalten!!! Aber manchmal ist es auch ganz praktisch, wenn die Haare an dieser Stelle geschnitten sind. Besonders jetzt, wenn die Waldwege so richtig schlammig sind. Davon abgesehen macht es ja Spaß im Schlamm zu laufen. Weniger schön ist es, wenn der Schlamm dann trocknet. Da bilden sich dann so fiese Knubbel und man kann nicht mehr richtig laufen. Da finde ich das dann schon ok, wenn Frauchen die Knubbel wegschnipselt und die Füsse eincremt. Die Creme ist auch sehr lecker, da kann ich gar nicht genug davon bekommen. Cremefüsse machen auch herrliche Füssabdrücke auf Schieferfliesen ;-))))